Ocean Cleaner

6Für viele von uns sind die Müll- bzw. Plastik-strudel in den Weltmeeren kein Geheimnis mehr. Spätestens seit „Plastic Planet“ haben wir eine Vorstellung davon, was wir unserem Planeten (und damit letztlich uns selbst) antun

Wir ersticken im Dreck!
Selbst wenn wir die Neuproduktion von Plastik & Co sofort auf NULL brächten, bleibt der Mist dennoch Jahrzehnte und Jahrhunderte bestehen – mit all seinen negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt.

Hinter unserer Projekt-Idee „Ocean Cleaner“ (Arbeitstitel) steckt die Grundidee, dass die sich gebildeten Plastik-Strudel nicht nur Müll sind, sondern auch eine wichtige Rohstoff-Quelle darstellen. (Details dazu siehe weiter unten).

Wenn wir es also schaffen, nicht nur unseren Müll aus dem Wohnzimmer der Meeresbewohner zu holen – sondern sich das Projekt finanziell selbst trägt (oder gar Gewinn macht?), können wir dem Problem wesentlich besser zu Leibe rücken als mit vereinzelten „Aufräumaktionen“.

Warum ist das so wichtig?

Wir reden hier nicht von einem Stück Wald, das vom Müll befreit werden soll oder einem gekippten regionalen See, der mit einem Spenden-Projekt revitalisiert werden kann.

Hier reden wir über ein Problem, das die gesamte Menschheit (mehr noch, alles Leben auf diesem Planeten!) betrifft und dessen Beseitigung Millionen, nein eher Milliarden kosten wird.

Nur, keiner, der das nötige „Kleingeld“ hat, hat ein Interesse daran, diesen Missstand zu beheben. Die, die es finanzieren könnten, interessiert es nicht und die anderen verfügen über keine solch hohen Summen (die sie – aus kapitalistischer Sicht – verschenken würden).

Nun wird es aber schwierig, solche Summen mit Spenden zu erreichen – vor allem für den fortlaufenden Betrieb! Denn solche Projekte machen keinen Sinn, wenn man punktuell einmal „ein paar Tonnen“ heraus fischt und dann so tut, als hätte das irgendetwas gebracht.

Es ist also essentiell, dass sich dieses Projekt nach einer gewissen Zeit selbst trägt – nur dann kann es auf Dauer unabhängig funktionieren.

Was soll erreicht werden?

Welche Ziele verfolgen wir also mit diesem Projekt:

  1. der Plastikdreck soll aus den Meeren entfernt werden
  2. dies soll so umweltschonend wie möglich passieren
  3. es muss finanzierbar sein
  4. das Projekt muss langfristig ausgelegt sein
  5. die Wirtschaftlichkeit muss angestrebt werden

D.h. wir haben schwimmende Müllberge die keinen interessieren und die Aufgabe, diese zu „entsorgen“ und das auch noch „ertragreich“!

Die Lösung?

Um alle soeben genanten Punkte zu erreichen, haben wir eine mögliche Lösung gefunden.

Der Japaner Akinori Ito hat eine Maschine entwickelt, die mit minimalem Energieeinsatz aus Plastikmüll den in unserer Welt so wichtigen Rohstoff Öl macht (siehe Blest Comp.).

Dieses Öl ist zu 100% gleichwertig mit dem konventionell geförderten Erdöl und kann ebenso weiter verarbeitet werden (Diesel, Heizöl, usw.). Nach besser wäre ein Vertrieb als Schiffsdiesel, da hier keine weitere raffinierung nötig íst.

Die Idee, die nach Entdeckung dieser technischen Möglichkeit entstanden ist, ist eigentlich ganz einfach (wenn sie technisch so umsetzbar ist).

Jetzt kommt’s!

Man nehme einen Öltanker und rüste ihn mit einem entsprechenden Plasik-Öl-Konverter aus.

Vorne eine Art Förderband, das den Plastikmüll aus dem Meer holt und in den Konverter befördert.

Nach der Umwandlung wird das gewonnene Öl in den Tanks gesammelt.

Sind diese voll, steuert man den nächsten (großen) Hafen an, löscht die Ladung und fährt wieder zurück.

…oder man betreibt eine „schwimmende Schiffs-Tankstelle“ :)

Was auf den ersten Blick vielleicht ein wenig utopisch klingen mag, stellt sich spätestens beim dritten Blick als durchaus durchführbar und erfolgsversprechend heraus.

Natürlich ist hier ein entsprechender Aufwand und Professionisten nötig – Maschinenbauer, Chemiker, Schiffbauer, Ingenieure, Techniker, usw.

Aber das ist letztlich ja kein KO-Kriterium!

Update: erst kürzlich entdeckt, ein grandioses Projekt zum EInsammeln des Plastiks im Meer:

The Ocean Cleanup

Ggf. liesse sich hier „gemeinsame Sache“ machen? Wir sparen uns die Entwicklung des Sammelsystems und The Ocean Cleanup spart sich den Transport (und verdient bei uns ggf. sogar mehr als beim Verkauf des Plastiks direkt?)

Welche Vorteile bringt so ein OceanCleaner?

Neben der eigentlichen Aufgabe, unsere Weltmeere zu reinigen, birgt diese Vorgehensweise große Vorteile.

Vor allem ein wirtschaftlich tragbares Konzept garantiert eine dauerhafte und nachhaltige Arbeit des Projektes, ohne ununterbrochen Spenden sammeln zu müssen (und davon abhängig zu sein).

  1. die gesamte Verarbeitung kann vollkommen automatisch erfolgen (im Idealfall kommt der Tanker gänzlich ohne Personal aus)
  2. der Tanker an sich ist völlig autark, da er seinen Treibstoff (und damit auch Strom) selbst herstellt
  3. durch den Verkauf des geförderten Öls kommt Geld herein, welches das Projekt refinanziert
    die Überschüsse werden zwischen Betreiber (unserem Verein) und den Investoren aufgeteilt (ein sehr wichtiger Faktor für langfristige Projekte)
  4. jeder Liter Öl, der netto (also ohne die vom Ocean Cleaner selbst verbrauchten Öls) wieder in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden kann, reduziert den Verbrauch des endlichen(!) Erdöls um mehr als 1 Liter (da die Förderung ja auch Öl verbraucht)
  5. die erfolgreiche Durchführung eines solch umfangreichen Projektes hat enorme Vorbildwirkung auf andere Projekte und Engagierte

Twin-Project

„Ocean Cleaner“ ist Teil des „Twin-Project
Weiter zum Zwilling: „Schwimmenden Lunge

Sei bei der Geburt dabei!

Wenn es Dir wichtig ist, dass die nächsten Generationen auch noch einen (halbwegs) intakten Planeten zur Verfügung haben und Du die Dinge selbst in die Hand nehmen möchtest, hilf uns, diese Projekte umzusetzen!

Egal, was Du gut kannst oder was Du beisteuern kannst – viele Hände machen leichte Arbeit!

Sei dabei, wenn wir das „Initial-Team“ bilden und den Grundstein für gigantische Projekte legen – für die Menschen, die Tiere und die Umwelt!

p.s. vom Reden alleine passiert nichts – wenn wir diese Welt verändern (und vor Gier, Machtstreben und Egoismus retten) wollen, müssen WIR etwas tun!
Also, raus aus der Komfort-Zone und rein ins Vergnügen! :)

info@MenschTierUmwelt.com

0699 / 11 11 33 63

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